Yeun-Ku Chu

Der Bassbariton Yeun-Ku Chu wurde 1981 in Seoul, Südkorea geboren. Nachdem er 1997 eine Gesangsausbildung in seiner Heimatstadt begonnen hatte, nahm er dort im Jahr 2000 an der Fakultät für Musik der Staatlichen Universität Kyung-Pook sein Gesangsstudium bei Prof. Song-Hak Shim auf. Nach seiner Abschlussprüfung siedelte er nach Deutschland über und setzte sein Studium bei Prof. Andreas Reibenspies an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen fort. Yeun-Ku Chu zeichnet sich durch eine rege und vielseitige Konzerttätigkeit aus. So gab er mehrere Solokonzerte mit Arien und Liedern (u. a. Liederabende mit Schumanns »Dichterliebe« und Brahms’ »Vier ernste Gesänge«). 2006 war er als Solist in den Oratorien »Die sieben letzten Worte« von Théodore Dubois und Händels »Messias« zu hören. Auf der Opernbühne sang er im selben Jahr die Partie des Giorgio Germont in Verdis »La Traviata« und den Graf Robinson in »Il matrimonio segreto« von Domenico Cimarosa. 2009 war er als Solist in Mendelssohn Bartholdys Oratorium »Paulus« sowie in der Messe in C-Dur von Franz Xaver Schnizer zu erleben. Dabei entstanden Rundfunkaufnahmen mit dem SWR. Am Prinzregententheater übernahm Yeun-Ku Chu 2010 die Partie des Kulygin in Rosamund Gilmores »Tri Sestri«-Inszenierung mit dem Münchener Rundfunkorchester unter dem Dirigat von Ulf Schirmer. Im Juli 2011 sang er dieselbe Partie an der Staatsoper Berlin mit der Staatskapelle Berlin. Kurz darauf sang er in der Tonhalle Zürich die Partie des Dottore Grenvil in »La Traviata«

 

 

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