Rachel Roberts, Viola

Rachel Roberts hat sich als Solistin und Kammermusikpartnerin international etabliert. Sie arbeitete mit bekannten Musikern wie Steven Isserlis, András Schiff, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, Isabelle Faust, Antje Weithaas, Pekka Kuusisto, Isabelle van Keulen und Michael Collins. Sie hat ausserdem mit Ensembles wie dem Medici Streichquartett, dem Fitzwilliam Streichquartett, dem Rosamunde Streichquartett und dem Engegaard Streichquartett gespielt. Sie ist regelmässiger Gast bei internationalen Festivals wie dem Delft Chamber Music Festival (Niederlande), dem Lofoten Festival (Norwegen), dem Internationalen Schubert Festival in Steyr (Österreich), dem International Musician’s Seminar in Prussia Cove und „Spannungen in Heimbach (Deutschland), wo sie jüngst an der Seite von Antoine Tamestit in Bachs „Brandenburgischem Konzert Nr. 6“ für zwei Solobratschen spielte.

Alle Konzerte dieses Festivals wurden live vom Deutschlandfunk aufgezeichnet und wurden nun zum Teil als CD beim CAVI Label herausgebracht.

2007 nahm sie am Kammermusik Gala-Konzert in der Alten Oper Frankfurt teil und spielte neben Gustav Rivinius und Lars Vogt. 2008 spielte sie Kammermusik mit Renaud und Gautier Capuçon bei den Wiener Festwochen im Grossen Saal des Wiener Musikvereins.

Im Oktober 2008 war sie Solistin an der Seite des Geigers Benjamin Schmid mit dem Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Christoph von Dohnanyi bei der Aufführung von Mozarts „Sinfonia Concertante“ in der Royal Festival Hall. Im April 2009 spielte sie beim Hamburger Festival „Ostertöne“ mit Antje Weithaas, Christian Poltera und Lars Vogt. Weitere Kammermusikhöhepunkte des Jahres 2009 waren im Juni in Deutschland das Musikfestival „Spannungen“ in Heimbach, im Juli in Dänemark das Kammermusikfestival „Hindsgavl” und Rezitals in Deutschland auf Schloss Elmau im August und in Aachen im Oktober.

Rachel Roberts hielt den Posten der Stimmführerin der Violagruppe im Philharmonia Orchestra seit 2000. Mit diesem Orchester trat sie als Solistin in der Royal Festival Hall, St. John’s Smith Square, London, Leicester’s De Montfort Hall und St. Georges’s Chapel in Windsor Castle auf. Als Teil der Serie zeitgenössischer Musik, “Music of Today”, spielte sie als Solistin in der Queen Elizabeth Hall und der Royal Festival Hall die Uraufführungen von Tristan Murail und Derek Bermel. Mit dem Orchester hat sie ausserdem zahlreiche CD-Aufnahmen gemacht, tourte durch Amerika und Europa und arbeitete mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Kurt Sanderling, Lorin Maazel, Evgeny Svetlanov, Charles Dutoit, Christoph von Dohnanyi und Vladimir Ashkenazy an Orten wie der Carnegie Hall und dem Lincoln Center – New York, Musikverein – Wien, Tonhalle – Zürich, Théâtre du Châtelet – Paris, Philharmonie – Berlin, Concertgebouw – Amsterdam, National Concert Hall – Madrid und la Scala – Mailand.

Seit September 2009 lehrt Rachel Roberts an der Guildhall School of Music and Drama in London. Rachel Roberts spielt eine Viola von Gaspare Lorenzini aus dem Jahr 1786 und dankt der Tertis Foundation und all denen, die sie grosszügig bei ihrem Kauf unterstützt haben.

 

www.rachelrobertsviola.com 

 

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