Letizia Scherrer, Sopran

kam in der rätoromanischen Schweiz zur Welt. Sie begann ihre musikalische Ausbildung am Konservatorium Feldkirch, um sie später in Zürich, an der Samuel-Rubinstein-Akademie in Tel Aviv bei Tamar Rachum und an der Musikhochschule Basel bei Kurt Widmer abzuschliessen.
Bei international renommierten Wettbewerben erhielt die Sängerin zahlreiche Auszeichnungen: u.a. 2. Preis beim „XI. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig“, 1. Preis beim „Franz Schubert und die Moderne 2000 Wettbewerb Graz“. 2003 wird sie mit dem hochdotierten Karajan-Preis des „Eliette-von-Karajan-Kulturfonds“ ausgezeichnet.
Inzwischen kann die vielseitige Sopranisten, deren weitgespanntes Repertoire vom Barock bis zur Moderne reicht, auf eine rege Konzerttätigkeit in vielen Ländern Europas, Israel, Südamerika und den USA blicken, wo sie u.a. mit Dirigenten wie Michel Corboz, Marcus Creed, Philippe Herreweghe, Manfred Honeck, Gérard Korsten, Roger Norrington, Helmuth Rilling, Jordi Savall, Wolfgang Sawallisch, Mario Venzago und Jörg-Peter Weigle zusammenarbeitete.
1999 gab Letizia Scherrer unter der Leitung von Jordi Savall ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen, ebenso auch in der New Yorker Carnegie Hall, wo sie mit dem Brahms Requiem unter der Leitung von Helmuth Rilling zu hören war. 
Auch als Liedinterpretin hat sich Letizia Scherrer bereits einen Namen gemacht. So war sie zuletzt im Rahmen des Europäischen Musikfestes in Stuttgart sowie in Basel, Zürich und verschiedenen Städten in Spanien mit Liederabenden zu Gast.
Letizia Scherrers Projekte der Spielzeit 2004/2005 umfassten u.a. verschiedene Tourneen mit Philippe Herreweghe und dem Orchestre des Champs Elysées sowie dem Collegium Vocale Gent in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland, den USA und Russland (Missa Solemnis, Matthäus Passion und Weihnachtsoratorium), Konzerte mit Michel Corboz beim Gulbenkian Festival Lissabon (Johannes Passion und Mozart Requiem), ein Konzert mit dem Philharmonischen Chor Berlin und Concerto Brandenburg unter Jörg-Peter Weigle in der Philharmonie Berlin (G.F. Händel/Israel in Ägypten), Athalia, F. Mendelssohn-Bartholdy beim Europäischen Musikfest Stuttgart mit der Internationalen Bachakademie, Konzerte beim Schleswig-Holstein Musik Festival mit dem NDR Chor und der Akademie für Alte Musik Berlin unter Marcus Creed.
Projekte der laufenden Saison beinhalten u.a. Konzerte und Tourneen erneut mit dem Orchestre des Champs Elysées und dem Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe (Schumann Requiem und Mozart Requiem), dem RIAS Kammerchor und der Akademie für Alte Musik Berlin unter Hans-Christoph Rademann (Bach Kantaten), dem Dresdner Kreuzchor und dem Philharmonischen Kammerorchester unter Roderich Kreile (h-moll Messe), Konzerte mit Michel Corboz beim Gulbenkian Festival Lissabon (c-moll Messe und Mendelssohn Psalm 42), Konzerte mit dem SWR Vokalensemble Stuttgart und dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Marcus Creed (c-moll Messe und Mendelssohn Psalm 42), Konzerte mit der Internationalen Bachakademie unter Helmuth Rilling (Haydn Nelson Messe), Konzerte mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Manfred Honeck (Mahler 2), Konzerte mit dem Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya unter Daniel Reuss (Schumann: Das Paradies und die Peri). 
CD Produktionen sind u.a. beim hänssler Verlag mit Felix Mendelssohn-Bartholdys’ "Athalia" zusammen mit der Gächinger Kantorei und dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Helmuth Rilling erschienen sowie bei Oehms Classics, Franz Schuberts und Richard Dünsers: Der Graf von Gleichen mit dem Symphonieorchester Vorarlberg unter Christoph Eberle.

 

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