Joseph Moog, Klavier

Foto: Tommy Mardo

"Moog gehört zweifellos zu den interessantesten Interpreten seiner Generation, mehr noch: er gehört zu den auffallendsten Erscheinungen des gegenwärtigen Musiklebens.", schrieb Peter Cosse im April 2010 in Klassik-Heute. 

Joseph Moog zählt 23-jährig zu den herausragenden Pianisten mit internationaler Reputation und geht bereits einer umfangreichen Konzerttätigkeit nach. 2009 in den exclusiven Kreis der "Young Steinway Artist`s" berufen, wird Joseph Moog von Presse und Publikum gleichermassen wegen seiner reifen Künstlerpersönlichkeit, seiner enormen Virtuosität und seiner vielseitigen Konzertprogramme gefeiert.
Besondere Aufmerksamkeit erweckt er auch durch seine Kompositionen, die er regelmässig im Rahmen seiner Recitals vorstellt. 

Ein besonderes Highlight dieser Saison ist das Benefizkonzert des Bundespräsidenten am 16. April 2011 in der Rheingoldhalle Mainz mit Anton G. Rubinsteins viertem Klavierkonzert begleitet von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter ihrem Chefdirigenten Karl-Heinz Steffens.

Mit dem Colorado Symphony Orchestra unter der Leitung von Gilbert Varga wird Joseph Moog im März 2011 in Denver Colorado sein USA-Debüt geben. Auf dem Programm steht das erste Klavierkonzert von Franz Liszt zu seinem 200-jährigen Geburtstag.

Der junge Pianist wurde für die Eröffnungskonzerte der Weilburger Schlosskonzerte mit den beiden Klavierkonzerten von Franz Liszt verpflichtet und gibt sein Debüt bei den Thüringer Bachwochen in Weimar.

Als Solist trat Joseph Moog mit zahlreichen Orchestern auf wie der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, dem Münchner Rundfunkorchester, der Slowenischen Philharmonie, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, dem Warschauer Symphonieorchester, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz, dem Orchester des Saarländischen Rundfunks, dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, der Polnischen Kammerphilharmonie und dem Georgischen Kammerorchester. 

Er arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Andrey Boreyko, Juanjo Mena, Christoph Poppen, Pablo Gonzalez, Ari Rasilainen, Shao-Chia Lü, Philippe Entremont, Wojciech Rajski, Markus Poschner, Alun Francis, Michael Sanderling, Howard Griffiths oder Karl-Heinz Steffens zusammen. 

International konzertierte Joseph Moog u.a. im Wiener Konzerthaus, im Grossen Festspielhaus Salzburg, im Rudolfinum Prag, in Rio de Janeiro, Tel Aviv, Paris, Basel, Sofia, Ljubljana (Gallus Hall) und Joensuu (Finnland). 
Sein Auftritt mit Rachmaninoff`s 2. Klavierkonzert im "New Grand National Theatre" in Peking (April 2008) wurde vom Chinesischen National-Fernsehen ( CCTV ) aufgezeichnet und landesweit ausgestrahlt. 

Eine Deutschland-Tournee mit den Ungarischen Symphonikern führte Joseph Moog 2009 u.a. in die Kölner Philharmonie und die Stuttgarter Liederhalle.
Im Februar 2010 erschien seine CD "Divergences" mit Werken von Joseph Jongen, Max Reger und Alexander Scriabin und damit seine dritte Einspielung für das Label Claves Records in Co-Produktion mit dem SWR. 
Für diese CD erhielt der junge Pianist hymnische Kritiken (Gramophone, IRR, Diapason, Musik und Theater) und wurde bereits zum zweiten Mal mit dem SuperSonic Award des Luxenburger Magazins Pizzicato ausgezeichnet. 
Im März 2009 veröffentlichte Joseph Moog seine CD "Metamorphose(n)", auf der er virtuose Piano-Transkriptionen wie die selten eingespielten "Reminiscences di Norma" von Liszt und Werke von Moszkowsky, Friedman, Godowsky und Busoni aufgenommen hat. 
Neben Höchstbewertungen im Fono-Forum und im französischen Diapason wurde diese Einspielung 2009 vom Luxenburger Fachmagazin "Pizzicato" mit dem SuperSonic Award ausgezeichnet und erhielt den "Pianist Choice" des englischen Magazins Pianist. 
Seine erste von der Fachpresse ebenfalls hochgelobte Platte ist 2007 beim gleichen Label erschienen und enthält Liszt`s Klavierkonzerte Nr.1 und Nr.2 sowie den Totentanz. 
Neben Portraits des jungen Künstlers bei Radio France, dem Schweizer Radio DRS, dem Saarländischen Rundfunk, dem SWR und dem Deutschland Radio, wurden viele Konzerte live übertragen oder aufgezeichnet. 

Zahlreiche Preise und Auszeichnungen dokumentieren den Werdegang des jungen Pianisten, wie zuletzt der Förderpreis 2008 des Landes Rheinland-Pfalz für Nachwuchskünstler, der Rhein-Mosel-Musikpreis 2008, der Förderpreis des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2006 und der "Prix Marguerite Dütschler 2006" der Sommets Musicaux de Gstaad". 

Als Preisträger der Orpheum Stiftung Zürich konzertierte Joseph Moog 2008 mit dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks unter der Leitung von Howard Griffiths im Rahmen der Internationalen Orpheum Musikfesttage zur Förderung junger Solisten in Basel. Als Stipendiat der Mozartgesellschaft Dortmund debütierte er 2010 mit der Sinfonietta Köln im Dortmunder Konzerthaus. 

Auf internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger SWR-Festspielen, dem Zermatt-Festival und den "Sommets Musicaux de Gstaad" ist Joseph Moog ein stets gefragter Gast. Mit dem Musikpreis des „Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen“, der 2006 zum ersten Mal an einen „Interpreten der E-Musik“ vergeben wurde, erfährt die herausragende künstlerische Entwicklung von Joseph Moog eine besondere Würdigung.
Die Preisvergabe wurde wie folgt begründet: 
Joseph Moog spielt technisch perfekt und besitzt darüber hinaus ein grosses musikalisches Gestaltungsvermögen und eine hohe musikalische Intelligenz. Trotz seiner Jugend ist Joseph Moog eine komplex angelegte, reflektierende Künstlerpersönlichkeit mit einer enormen Bühnenpräsenz. 
Unter anderem sein eigenes kompositorisches Schaffen zeugt von einer grossen kreativen Neugier. Das Suchen und Streben nach Zusammenhängen in der Musik und deren Vermittlung dem Publikum gegenüber ist ein Anliegen des jungen Künstlers und auf diesem Niveau aussergewöhnlich und auszeichnungswürdig. 
Von Joseph Moog wird in Zukunft noch viel zu hören sein. Joseph Moog ist Preisträger des VdKD-Preises 2006, Preisträger des Prix Philippe Chaignat 2006 und erhielt den Förderpreis der Sparkassen-Finanzgruppe 2006 (im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals).

 

www.josephmoog.com

 

zur Startseite

 

zurück zur Künstlerübersicht